Eine mobile Prüfung bildet die Bedingungen eines durchschnittlichen Smartphones bei nicht besonders schneller Verbindung ab – das kommt der realen Erfahrung eines erheblichen Teils der Besucher näher als eine Messung an einem leistungsstarken Computer mit schnellem Internet. Deshalb fallen Punktzahl und Core-Web-Vitals-Werte für Mobilgeräte meist niedriger aus als für den Desktop – der Unterschied an sich ist kein Anzeichen für einen Messfehler, sondern die Folge unterschiedlicher Testbedingungen.
Die Ladegeschwindigkeit gehört zu den technischen Ranking-Faktoren, wiegt aber weniger als die Übereinstimmung des Inhalts mit der Suchanfrage. Ein deutlicherer Effekt langsamen Ladens ist der Anstieg der Absprünge: Ein Teil der Besucher schließt die Seite, bevor sie vollständig geladen ist, was sich dann sekundär auf die Verhaltenskennzahlen auswirkt.
Als Richtwert gilt ein vollständiges Laden des sichtbaren Bereichs der Seite innerhalb weniger Sekunden bei einer mobilen Verbindung mittlerer Qualität. Die genaue Schwelle hängt vom Website-Typ ab: Für einen Onlineshop ist sie wichtiger als für eine Seite mit einem einzelnen Artikel.
Netzwerkbedingungen und Serverauslastung ändern sich von Messung zu Messung, deshalb ist eine kleine Streuung der Ergebnisse normal. Man sollte sich an einer Wertespanne orientieren, nicht an einer einzelnen exakten Zahl.
Es reicht, einige typische Vorlagen zu prüfen – Startseite, Produkt- oder Artikelseite, Kategorieseite. Seiten derselben Vorlage verhalten sich bei der Geschwindigkeit meist ähnlich.
Die Messung bildet die Bedingungen eines neuen Besuchers ohne Browser-Cache ab – das ist das ungünstigste und zugleich häufigste Szenario für den Teil des Publikums, der zum ersten Mal auf die Website gelangt.
Geben Sie die URL der Seite an, wählen Sie ein Gerät – mobil oder Desktop – und klicken Sie auf „Geschwindigkeit prüfen“. Das Werkzeug misst die Ladezeit getrennt für jeden Gerätetyp, weil sich die Ergebnisse meist deutlich unterscheiden.
Der Bilder-Konverter hilft, Bilder vor dem Hochladen auf die Website zu komprimieren, und der CSS-Minifier sowie der JavaScript-Minifier verringern das Gewicht von CSS- und JS-Dateien.
Ist die Geschwindigkeit in Ordnung, die Website aber trotzdem instabil, prüfen Sie die grundlegende Verfügbarkeit der Website. Für ein vollständiges Bild des technischen Zustands starten Sie das umfassende Website-Audit – dort wird die Geschwindigkeit gleichberechtigt mit Indexierung und Meta-Tags geprüft.