Zufälligkeit statt Bedeutung. Ein Passwort wie „Mai2026Arbeit!“ ist anfällig für gezieltes Erraten anhand persönlicher Daten, auch wenn es formal lang und komplex ist. Einzigartigkeit für jeden Dienst. Ein Passwort für alle Konten bedeutet, dass ein Leck bei einer Website Zugang zu allen anderen öffnet. Nicht in Leak-Datenbanken enthalten. Auch ein zufälliges, aber kurzes Passwort kann bereits in Wörterbüchern für Brute-Force-Angriffe vorkommen. Eine zufällige Kombination ist schwer zu merken – das ist normal und erwartbar: Für solche Zeichenfolgen sind Manager gedacht, nicht das Gedächtnis oder eine Datei auf dem Desktop.
Wenn sich jemand ein komplexes Passwort ausdenkt, stützt er sich fast immer auf etwas Vertrautes: ein Datum, einen Namen, ein Tastaturmuster, das Ersetzen von Buchstaben durch Ziffern. All diese Tricks sind bekannt und in Wörterbüchern für Brute-Force-Angriffe hinterlegt. Ein Generator wählt Zeichen ohne eine solche Regelmäßigkeit, deshalb ist ein gleich langes Passwort um Größenordnungen widerstandsfähiger gegen Erraten.
Nein, es gibt in der Oberfläche keinen Verlauf und keine gespeicherten Passwörter – genau dasselbe Passwort lässt sich nicht erneut abrufen, nur ein neues generieren. Deshalb lohnt es sich, ein generiertes Passwort sofort in den eigenen Passwort-Manager zu übernehmen, statt es länger als nötig auf dem Bildschirm offen zu lassen.
Wird die Datenbank eines Dienstes geleakt, probieren Angreifer zuerst dasselbe Passwort auf anderen beliebten Websites – diese Methode heißt Credential Stuffing und bleibt eine der häufigsten Ursachen für gehackte Konten.
Nicht zwingend, wenn das Passwort lang genug ist: Ein langes Passwort nur aus Buchstaben und Ziffern kann sicherer sein als ein kurzes mit Sonderzeichen. Bei gleicher Länge erhöhen Sonderzeichen jedoch immer die Sicherheit.
Man muss es sich nicht merken – dafür gibt es Passwort-Manager, die Passwörter verschlüsselt speichern und automatisch einfügen. Im Gedächtnis behalten werden muss nur das eine Master-Passwort des Managers selbst.
Stellen Sie Passwortlänge, Anzahl der Varianten und Zeichensatz ein – Klein-, Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen – und erhalten Sie fertige Passwörter mit einem Klick.
Das Formular bietet sechs unabhängige Parameter.
| Parameter | Bedeutung |
|---|---|
| Länge | Anzahl der Zeichen in einer Kombination |
| Anzahl der Passwörter | wie viele Varianten auf einmal ausgegeben werden |
| Kleinbuchstaben | schaltet Kleinbuchstaben a–z ein |
| Großbuchstaben | schaltet Großbuchstaben A–Z ein |
| Ziffern | schaltet Ziffern 0–9 ein |
| Sonderzeichen | schaltet Sonderzeichen wie !, @, #, % ein |
Die Kontrollkästchen lassen sich beliebig kombinieren: nur Ziffern für einen PIN-Code, ein alphanumerisches Passwort ohne Sonderzeichen oder alle vier Kategorien zugleich für maximale Komplexität. Kleinbuchstaben im Passwort werden über ein eigenes Kontrollkästchen aktiviert – sie lassen sich also auch abschalten.
| Länge | Wann ausreichend |
|---|---|
| 8 Zeichen | Minimum für unwichtige Konten, gilt heute nicht mehr als sicher |
| 12 Zeichen | arbeitsfähiges Minimum für die meisten Dienste bei Nutzung aller Zeichenkategorien |
| 16 Zeichen | empfohlenes Niveau für E-Mail-, Bank- und Finanzdienste |
| 20+ Zeichen | für ein Master-Passwort eines Passwort-Managers, der alle anderen schützt |
Jedes zusätzliche Zeichen und jede aktivierte Kategorie erhöht die Zahl der möglichen Kombinationen exponentiell, deshalb wirkt sich die Länge stärker auf die Stärke eines Passworts aus als das Hinzufügen eines weiteren Zeichentyps zu einem bereits komplexen Satz.
Für eine Prüfsumme einer Datei oder Zeichenfolge, nicht für ein Passwort, dient der MD5- und Hash-Generator. Wird kein Passwort, sondern eine unvorhersehbare Zahl in einem bestimmten Bereich benötigt, passt der Zufallszahlengenerator.